Schifoan

Vom Austropoper Wolfgang Ambros erschien im Winter 1976 das Lied „Schifoan“. Am Anfang war es wenig erfolgreich. Bis es beim Publikum des Après-Ski in Skihütten und Diskotheken zur Wintersport-Hymne wurde. Doch zum Skifahren an sich reicht es nicht für die Skisaison, meint luckx – das magazin.

Gut gerüstet

Für viele Alpin-Skifahrer ist Après-Ski eine der wichtigsten Begleitmusik beim Skifahren. Ob Piste oder Powder: Skifahren ist nach wie vor eine der beliebtesten Wintersportarten. Doch damit die Abfahrt richtig Spaß macht, gilt es fit zu sein und sich gut vorzubereiten. Wer sie jetzt noch nicht hat, muss noch viel zur Vorbereitung tun: Grundfitness. Denn ist das A und O bei jedem Sporturlaub. Sonst ist der Spaß schnell vorbei. Vor allem Oberschenkel, Rumpf sowie die Muskulatur rund um Knie, Fuß- und Sprunggelenke sollten Skifahrer vor der ersten Abfahrt gut trainiert haben. So eine Fitness lässt sich gut im Fitnessstudio aufbauen. Dazu gehören beispielsweise Übungen wie Kniebeugen, Squats oder Planks, joggen gehen oder Einheiten auf dem Crosstrainer. All das fördert Kraft, Koordination, Stabilität und Ausdauer. Nur so vorbereitet können hohe Belastungen kontrolliert und das Verletzungsrisiko verringert werden. Bei unzureichender Fitness und Überschätzung der eigenen Fähigkeiten kann es schnell zu gefährlichen Situationen mit Verletzungen kommen. Dann ist der Spaß schnell vorbei; auch beim Après-Ski.

Wohin soll die Reise gehen?

Mit der richtigen Auswahl des Skigebiets kommt erst der Spaß zu Geltung. Das gilt für Anfänger wie für Fortgeschrittene. Wer auf die Länge der Pisten und deren Schwierigkeitsgrad achtet, hat mehr Vergnügen bei der Abfahrt. Was genauso wichtig ist: Organisierte Gebiete bieten klare Strukturen, regelmäßige Pistenkontrollen und verlässliche Rettungswege. Dann gilt es auch, die richtige Ausrüstung zu wählen. Die passenden Ski bieten auf der Piste festen Griff und im Tiefschnee auftriebsstarken Lauf, während korrekt eingestellte Bindungen Knie und Bänder bei Stürzen schützen. Skischuhe sichern den Halt, weil ein steifer Schaft präzise Steuerung ermöglicht und ein flexibler Aufbau im Tiefschnee geschmeidige Bewegungen zulässt. In vielen Skigebieten ist der Helm ein Muß. Nur ein stabiler Helm dämpft harte Schläge und bewahrt den Kopf bei Stürzen vor Verletzungen. Auch Protektoren schützen darüber hinaus Rücken und Gelenke bei Stürzen mit harten Aufschlägen in anspruchsvollen Geländeabfahrten.

Schnee- und Wetterbedingungen

Eine präparierte Piste bietet verdichteten, geglätteten Schnee mit relativ harter, tragfähiger Oberfläche, sodass Schwünge kontrolliert gesetzt werden können und das Fahrverhalten über längere Strecken hinweg berechenbar bleibt. Kunstschnee bildet aufgrund seiner Beschaffenheit tendenziell härtere Oberflächen, Stürze können hier daher besonders gefährlich sein. Der Tiefschnee abseits präparierter Flächen besteht aus lockerem Neuschnee mit stark schwankendem Widerstand. Hier ist absolute Vorsicht geboten, da die Ski einsinken können. Nur wer die Technik beherrscht, die richtige Ausrüstung besitzt und sich im Vorfeld eingehend über Wetter, Lawinenlage, Verbote und Schutzgebiete informiert, sollte außerhalb präparierter Pisten fahren. Dabei gilt: Niemals allein und immer auf eigene Gefahr! Und in manchen Fällen ist es besser, im Warmen zu bleiben. Bei extremer Vereisung, geringer Sicht und Schneetreiben oder bei deutlichem Lawinenrisiko bleibt der Verzicht auf weitere Abfahrten die einzig sichere Entscheidung, weil keine Technik der Welt die damit verbundenen Gefahren zuverlässig ausgleichen kann.