Besonders während einer Auszeit nach anstrengenden Arbeitswochen fällt der Körper in sich zusammen. Wenn er dann Ruhe bekommt, versucht er es mit Selbstheilungskräften. Und meist sind Ferien, Urlaub und das Wochenende betroffen. Wie sich Erkältungserkrankungen vermeiden lassen, hat luckx – das magazin recherchiert.
Atemwegserkrankungen
Im ersten Quartal 2025 verzeichnete Deutschland laut DAK-Gesundheitsbericht deutlich mehr Krankheitsfehltage durch Atemwegserkrankungen als im Vorjahr. Erkältungen sind längst kein reines Winterphänomen mehr: Auch in den frühen Monaten des Jahres führen sie weiterhin zu zahlreichen Krankmeldungen und beeinträchtigen Arbeitsfähigkeit und Alltag vieler Menschen. Wie sich Körper und Immunsystem im Frühjahr gezielt stärken lassen ist kein Hexenwerk. Meist helfen einfache Maßnahmen im Alltag. Trotz steigender Temperaturen bleibt das Risiko für Erkältungen und andere Atemwegsinfekte bestehen. Viren haben auch im Frühjahr leichtes Spiel, wenn Abwehrkräfte durch Stress, Schlafmangel oder eine unausgewogene Ernährung geschwächt sind. So sind vorbeugende Maßnahmen empfehlenswert, um den Körper in seiner Selbstregulation und Widerstandskraft zu unterstützen.
Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft
Bewegung stimuliert die Durchblutung, unterstützt den Lymphfluss und fördert eine tiefe, freie Atmung. Bereits 30 Minuten täglicher Spaziergang oder leichtes Ausdauertraining reichen oft aus, um den Organismus widerstandsfähiger gegen Infekte zu machen.
Ausgewogene, vitaminreiche Ernährung
Frisches Obst und Gemüse, hochwertige Fette wie Oliven- oder Nussöl und entzündungshemmende Gewürze wie Kurkuma oder Ingwer liefern wichtige Nährstoffe für das Immunsystem. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend, um Schleimhäute feucht zu halten und die Abwehrkräfte zu unterstützen.
Ausreichend Schlaf und bewusstes Stressmanagement
Schlaf ist ein zentraler Regulator für das Immunsystem: Während der Ruhephase regenerieren sich Zellen, Hormone werden ausgeglichen und Heilungsprozesse laufen effizient ab. Entspannungstechniken wie Atemübungen, Meditation oder kurze Pausen im Alltag helfen, Stresshormone zu senken und die Abwehrkräfte stabil zu halten.
Prävention
So ist der Körper als Einheit zu betrachten und auf manuelle Maßnahmen zu setzen, die Blockaden lösen, Beweglichkeit fördern sowie die Atem- und Durchblutungsfunktionen verbessern. Das unterstützt das vegetative Nervensystem und kann die Regulationsfähigkeit des Organismus stärken.
Gezielter Einsatz von Naturheilkunde
Heilpflanzen wie Echinacea, Holunder, Ingwer oder Salbei können in Kombination mit Bewegung, Ernährung und Osteopathie die Abwehrkräfte zusätzlich stützen. Wichtig ist eine gezielte Anwendung und die individuelle Abstimmung auf den eigenen Gesundheitszustand.