Die letzten Sommer haben es immer wieder gezeigt: Es kann heiß werden. Beim Autofahren sind die meisten von uns gut mit einer Klimaanlage versorgt. Doch wie ist es denn zuhause? Luckx – das magazin hat sich umgeschaut.
Rekordtemperaturen
Wir haben alle in den letzten Sommern unter den Rekordtemperaturen gelitten. Ob auf der Arbeit, beim Autofahren und zuhause. Viele stellen sich nun die Fragen, wird es in diesem Sommer auch wieder so heiß und wie kann ich mich schützen? Da kommt dann schnell der Gedanke auf, durch die Anschaffung einer Klimaanlage den Temperaturen im Zaum zu halten. Wer jetzt aktiv wird, hat noch genug Zeit, um Angebote einzuholen und passende Montagetermine zu verabreden. Denn solange die Temperaturen noch niedrig sind, ist die beste Zeit für die Planung. Wenn die erste Hitzewelle kommt, steigt erfahrungsgemäß die Nachfrage nach Klimageräten sprunghaft an. Wer frühzeitig plant, vermeidet Installations-Engpässe in der Hochsaison und kann sein Zuhause rechtzeitig auf die Sommerhitze vorbereiten.
Hitze als schwere körperliche Belastung
Mit den zunehmend häufigeren und längeren Hitzeperioden wird der Schutz vor Überhitzung in Gebäuden immer wichtiger. Extreme Hitze ist nicht nur unangenehm, sie kann auch gesundheitliche Risiken bergen – besonders für ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke. Sicherlich lässt sich die Hitze irgendwie ertragen. In vielen Seniorenheimen ohne Klimaanlage wird der Sommer für die Bewohner zur Belastungsprobe. Hitzefrei gibt es dort nicht. Teilweise fehlen aus Kostengründen sogar einfache Maßnahmen wie Verschattung. Klimaanlagen sind daher längst mehr als ein „Nice-to-have“ für heiße Tage.
In Wohngebäuden kommen meist sogenannte Split-Klimaanlagen zum Einsatz. Dabei befindet sich die kompakte Außeneinheit außerhalb des Gebäudes, während im Innenraum ein oder mehrere Innengeräte für die gewünschte Raumtemperatur sorgen. Diese Systeme sind effizienter und leiser als mobile Klimageräte. Moderne Klimaanlagen können mehr als nur kühlen: Fest installierte Geräte sind technisch gesehen Luft-Luft-Wärmepumpen. Sie regulieren auch die Luftfeuchtigkeit und können in der Übergangszeit oder im Winter zum Heizen genutzt werden. Laut Berechnungen der Stiftung Warentest heizen diese Systeme in vielen Fällen sogar günstiger als eine Gasheizung. Angesichts zuletzt stark steigender Preise für fossile Energieträger – infolge des Kriegs im Nahen Osten – gewinnt dieser Vorteil zusätzlich an Bedeutung. Luft-Luft-Wärmepumpen ermöglichen es, Räume besonders in der Übergangszeit effizient zu beheizen und so die Laufzeit einer Gas- oder Ölheizung deutlich zu reduzieren. Für viele Haushalte kann eine Klimaanlage damit eine pragmatische Ergänzung zur bestehenden Heizung sein: Sie übernimmt das Heizen an milden Tagen, während das fossile System nur noch bei sehr niedrigen Außentemperaturen benötigt wird. Das senkt die Heizkosten und reduziert zugleich die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.
Kühlen und Heizen
Bei der Effizienz hat sich bei modernen Klimaanlagen in den vergangenen Jahren viel getan. Fest installierte Systeme arbeiten als Luft-Luft-Wärmepumpen und nutzen bis zu 75 % erneuerbare Energie aus der Umgebungsluft. Neben Effizienz und Komfort spielt für viele Verbraucher inzwischen auch das Design der Geräte eine größere Rolle. Während Klimaanlagen früher meist als rein technische Installationen galten, achten Hersteller heute stärker darauf, dass sich Innengeräte optisch harmonisch in Wohnräume einfügen. Mobile Klimageräte, wie sie im Baumarkt angeboten werden, arbeiten oft weniger effizient. Fest installierte Split-Klimaanlagen hingegen sorgen ganzjährig für angenehme Temperaturen und regulieren die Luftfeuchtigkeit. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage kann die Sonnenenergie sogar direkt zur Kühlung genutzt werden, indem sie im Sommer mit dem selbst erzeugten Strom betrieben wird.