Die Mieten steigen, der Wohnraum wird immer knapper. Was sollten wir also tun, um für uns selbst Mehrwerte zu schaffen? Wer also statt eines Einfamilienhauses eher an ein Mehrfamilienhaus denkt, könnte den richtigen Weg beschreiten, meint luckx – das magazin.
Mehr Wohnraum
Bewusst haben wir den Konjunktiv gewählt. Denn wer ein Mehrfamilienhaus plant, muss auch damit leben, manchmal nicht die richtige Entscheidung bei der Mieterwahl getroffen zu haben. Auch kann es sein, das Leben mit „wildfremden Leuten“ unter einem Dach nicht das Richtige ist. Doch in Zeiten von Wohnraummangel, steigenden Mieten und unsicheren Kapitalmärkten gewinnt der Bau von Mehrfamilienhäusern zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus bietet diese Immobilienform nicht nur eine stabile Wertanlage, sondern auch attraktive steuerliche Vorteile und umfangreiche staatliche Fördermöglichkeiten. Ob zur Eigennutzung oder als reines Mietprojekt – Mehrfamilienhäuser können nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes leisten, sondern stellen auch eine krisensichere Investition dar: Durch mehrere Wohneinheiten wird das Mietausfallrisiko gestreut, während laufende Einnahmen für planbare Cashflows sorgen. Dazu gesellen sich zahlreiche Fördermöglichkeiten und Steuervorteile, was den Bau eines Mehrfamilienhauses in vielerlei Hinsicht rentabel macht.
Wohnraum mit wirtschaftlichen Vorteilen
Wenn es an die Planung geht, sollte vorab geklärt werden, wie viel Mitbewohner es den geben sollte. Auch sollte durch eine Marktbeobachtung klar sein, welche Größe jeder der Wohnung haben sollte. In der aktuellen Situation sollte auf neue Bauverfahren zugegriffen werden. Stein auf Stein scheint nicht unbedingt der richtige Ansatz zu sein. Clever geplant und ganzheitlich durchdachte Hausgrundrisse können als Pultdach, Satteldach, Walmdach oder Flachdach ausgeführt werden. Mit gut geschnittenen Zwei- bis Dreizimmer-Wohnungen und bis zu sechs Wohneinheiten sollte geplant werden. Einige Fertighausanbieter haben sich dieser Sache schon angenommen. So können Häuser auch für größere Projekte und ebenso als Reihenhäuser realisiert werden. Sie bieten für private Kapitalanleger, Zukunftsdenker und Menschen mit Familienvisionen sollte Angebote. Häuser können mit drei bis sechs Wohneinheiten ausgestattet werden und über ein Penthouse im Obergeschoss verfügen, das sich hervorragend zum Selbstbezug eignet. Darüber hinaus sind auch andere Varianten und Grundrissmodelle möglich. Egal in welcher Form und Größe. Beachtet werden sollte, dass die Voraussetzungen für ein Effizienzhaus 40 mit Photovoltaikanlage erfüllt sind. Dadurch können Hausherren ein zinsgünstiges KfW-Darlehen von bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit (KfW-Programm 298) sichern.
Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten
Dazu kommen die attraktiven steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten, wie degressive Abschreibung: 5 % der Baukosten im ersten Jahr, danach 5 % vom Restwert. Außerdem Sonderabschreibungen wie zusätzlich 5 % in den ersten vier Jahren. Weitere Kosten, die steuerlich geltend gemacht werden können, sind Zinsen, Instandhaltung, Verwaltungskosten, Werbe- und sogar Fahrtkosten. Wichtig ist, die Förderanträge vor Baubeginn zu stellen. Eine frühzeitige Planung ist deshalb entscheidend, um keine Zuschüsse zu verschenken.
Wenn es um eine so große Investition wie ein Mehrfamilienhaus geht, sind die richtigen Partner entscheidend für den Erfolg. Baufirmen, Finanzpartner, Architekten, Planer und Spezialisten für Förderungen und Kostenoptimierungen helfen dabei, wichtige und richtige Entscheidungen zu treffen.
Zusammengefasst lässt sich sagen: Der Bau von Mehrfamilienhäusern verbindet gesellschaftlichen Nutzen mit wirtschaftlicher Vernunft. Wer steuerliche Vorteile, Förderprogramme und nachhaltige Bauweisen gezielt kombiniert, schafft nicht nur dringend benötigten Wohnraum, sondern legt auch den Grundstein für eine stabile und zukunftssichere Investition.