Es ist eine Katastrophe. Durch das dusselige Verhalten eines Präsidenten steigen die Energiekosten. Ob Öl oder Gas, das spielt keine Rolle. Und die Ölkonzerne nutzen die Gelegenheit und Zocken die Verbraucher ab. Nach Alternativen bei der Energieversorgung sucht luckx – das magazin.
Finanzielle Belastung
Nun ist es leider nicht so, dass nur die Heizkosten gestiegen sind. Auch Benzin und Diesel steigen aufgrund höherer Rohölpreise und staatlichen Abgaben. Darüber hinaus sinken weder andere Kosten, sondern machen bequem bei den Preiserhöhung mit. Ob Lebensmittel, ÖPNV, Strom als auch Mieten und viele weitere Abgaben: sie alle knabbern an den in den letzten Jahren moderat gestiegenen Löhnen. Mit einem besseren Leben durch Lohnerhöhung wurde also nichts. Da wird jeder Cent mindestens der Mal umgedreht. So wird auch für viele Eigenheimbesitzer das eigene Zuhause zunehmend zur finanziellen Belastung: Steigende Öl- und Gaspreise, immer höhere CO₂-Abgaben und unsichere gesetzliche Vorgaben lassen die Heizkosten Jahr für Jahr wachsen. Was heute noch bezahlbar scheint, kann morgen bereits deutlich teurer sein. Die Sorge ist berechtigt: Fossile Heizsysteme verlieren zunehmend an Wirtschaftlichkeit. Wer weiterhin auf Öl oder Gas setzt, muss sich langfristig auf steigende Kosten und sinkende Planungssicherheit einstellen. Eine aktuelle Vergleichsrechnung zeigt deutlich, wie stark sich die Wahl des Heizsystems auf die jährlichen Kosten auswirkt. Und nun kommt die Wärmepumpen um die Ecke und soll für Eigenheimbesitzer ein erhebliches Einsparpotenzial bieten. Bei einem typischen Jahresverbrauch eines Einfamilienhauses von durchschnittlich 20.000 kWh liegen die jährlichen Heizkosten für eine Wärmepumpe – je nach Effizienz – bei rund 1.451 bis 1.716 Euro. Zum Vergleich: Eine Gasheizung verursacht etwa 1.877 Euro an Verbrauchskosten zuzüglich rund 235 Euro CO₂-Abgabe. Noch deutlicher wird der Unterschied bei Ölheizungen, die mit rund 2.690 Euro sowie zusätzlichen 414 Euro CO₂-Kosten zu Buche schlagen. Ein entscheidender Vorteil der Wärmepumpe: Die CO₂-Abgabe entfällt vollständig. Während fossile Heizsysteme durch steigende CO₂-Preise zusätzlich belastet werden, bleiben diese Mehrkosten bei erneuerbaren Heizlösungen aus. Doch die Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht. So eine Wärmepumpe soll mit rund 30.000 Euro die Haushaltskasse belasten. In Deutschland. In anderen Ländern legen Verbraucher nur ein Bruchteil davon auf den Tisch des Händlers.
Zuschuss für ein neues Heizsystem vom Staat
Um den Wechsel attraktiv zu machen, unterstützt der Staat den Umstieg aktuell mit 30 bis 70 Prozent Zuschuss. Für viele Hausbesitzer bedeutet das Förderungen von bis zu 16.500 Euro. Und der Rest kommt wahrscheinlich aus der Portokasse, oder wie? Pfiffige Anbieter haben ihre Chance erkannt und unterstützen Eigenheimbesitzer. Von der Prüfung der individuellen Fördermöglichkeiten über die Erstellung aller notwendigen Unterlagen bis hin zur erfolgreichen Antragstellung. Das ist auch verständlich. Denn anscheinend haben Händler und Installateur aufgrund der Förderung auch einen Vorteil. So bieten sie unabhängige Beratung und transparente Wirtschaftlichkeitsanalysen an. Denn: Jede Immobilie ist anders. Die Argumentation ist einleuchtend. Eine fundierte Entscheidung setzt daher eine unabhängige Beratung voraus. Auf Basis konkreter Gebäude- und Verbrauchsdaten wird Eigentümern nach Wunsch eine klare Einschätzung im Rahmen einer Wärmepumpenberatung zugesichert. Das ist auch unabdingbar. Denn diese Technik ist neu und unbekannt. Da weiß niemand so genau, welche Lösung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Anschaffung wohl überlegt sein will. Wenn Investoren aus ökologischen Gründen mit einer Wärmepumpe spekulieren, sollte eine Photovoltaik-Anlagen zur Energieversorgung eingeplant werden. Denn sonst wird aus der Strom-Versorgung weiterhin ein Öl- und Gasproblem und kein nachhaltiges Engagement. Soweit heute bekannt, plant die Bundesregierung weiterhin mit Gaskraftwerken zur Stromversorgung.