Aufgeben gilt nicht!

Der Start ins Neue Jahr war zwar verheißungsvoll. Doch schon nach wenigen Tagen war die Luft raus. Die Vorsätze wurden – wo auch immer – vergraben. Wem nun das schlechte Gewissen aufgrund der großen Ankündigungen plagt, dem hält luckx – das magazin ein paar Rettungsanker bereit.

Es geht auch ohne Fitnessstudio

Eigentlich sind „schwache“ Gestalten gut im Fitnessstudio aufgehoben. Dort gibt’s Anregungen und Motivationshilfen. Aber Ausreden lassen sich immer finden, den Weg doch nicht anzutreten: zu weit, zu spät, zu kalt, zu glatt, keine Zeit. Wer will kann ergänzen und weitere, wunderschöne Ausreden anfügen. Nun kommt luckx – das magazin mit einer Sache um die Ecke, wo keine Ausrede mehr möglich ist. Statt Couch mit Chips und Fernbedienung geht´s auf den Teppich. Trainingsgeräte für zu Hause können eine praktische Alternative sein, um Bewegung und Krafttraining langfristig in den Alltag zu integrieren. Liegestützgriffe, Kurzhanteln und Trainingsbänke machen das Home-Workout vielseitig und flexibel – sofern sie zum eigenen Anspruch passen und sicher sind. Denn gerade bei Themen wie Belastbarkeit und Standfestigkeit gibt es große Unterschiede.

Das passende Gerät

Vor dem Kauf lohnt sich ein kurzer Check der Bedingungen: Welche Übungen sollen im Fokus stehen? Wie viel Platz ist vorhanden? Leider schätzen viele den Platzbedarf der Geräte falsch ein, sodass sie am Ende schnell im Weg stehen. Denn Trainingsgeräte benötigen nicht nur einen Übungsbereich, sondern auch einen Freibereich. Dieser Freibereich muss auch einen Bereich für den Notfall-Abstieg einschließen. Ebenso wichtig ist eine realistische Selbsteinschätzung: Die Geräte sollten zum aktuellen Trainingsniveau passen und nicht nur der Wunschvorstellung entsprechen. Zu hohe Einstiegsgewichte oder instabile Konstruktionen erhöhen das Verletzungsrisiko.

Liegestütze

Es liest sich immer als banal. Wer erst jetzt mit der sportlichen Betätigung beginnen möchte, kann ganz ohne Geräte starten. Auch sind die Liegestützalternativen so umfangreich, dass für jeden etwas dabei sein sollte. Außerdem können mit Liegestützgriffen eine Erinnerungsstütze eingebaut werden. Darüber hinaus helfen diese kleinen Geräte beim Training den Bewegungsradius zu vergrößern und die Handgelenke zu entlasten. Wichtig ist eine rutschfeste Standfläche, damit die Griffe auf glatten Böden nicht verrutschen. Doch bei den meisten Griffen sind diese schon integriert. Die Griffe sollten zudem ausreichend standsicher sein. Auch die Griffform spielt eine Rolle: Ergonomisch geformte, gegebenenfalls leicht angewinkelte Griffe liegen besser in der Hand und können die Belastung auf Handgelenke und Unterarme reduzieren. Wichtig ist außerdem eine ausreichende maximale Belastbarkeit.Diese muss oberhalb des eigenen Körpergewicht liegen. Dabei sollten Verbraucher beachten, dass beim Training dynamische Kräfte wirken und kurzzeitige Belastungsspitzen deutlich höher sein können als das reine Körpergewicht. Scharfe Kanten oder schlecht verarbeitete Schweißnähte können ein Verletzungsrisiko darstellen und sind ein Ausschlusskriterium.

Hanteltraining

Hanteln zählen zu den vielseitigsten Trainingsgeräten. Kurzhanteln mit Gewichtsscheiben haben den Vorteil, dass sich das Gewicht je nach Übung und Trainingsniveau flexibel anpassen lässt. Entscheidend ist dabei eine zuverlässige Fixierung der Scheiben: Schraubverschlüsse oder hochwertige Schnellverschlüsse verhindern, dass sich diese während des Trainings lösen. Vor jeder Trainingseinheit empfiehlt es sich, die Verschlüsse kurz zu überprüfen. Das Material der Gewichte kann relevant sein: Gusseisen ist beispielsweise robust, kann aber Böden beschädigen. Gummierte oder kunststoffummantelte Hanteln reduzieren dagegen Geräusche und schützen den Untergrund. Auch die Griffstruktur ist wichtig: Gerändelte und rutschfeste Griffe sorgen für besseren Halt, besonders bei höheren Gewichten. Bei schweißtreibenden Einheiten können zusätzlich Trainingshandschuhe oder Magnesia den Grip verbessern.

Trainingsbänke

Trainingsbänke bilden die Basis für viele Kraftübungen und müssen daher stabil sein. Auch hier gilt es das höchstzulässige Körpergewicht und die höchstzulässige Trainingslast zu beachten. Diese Angaben müssen klar ausgewiesen sein und dürfen nicht überschritten werden. Zu beachten ist, dass das maximale Benutzergewicht und die Trainingslast gemeinsam zu betrachten sind, da sie gleichzeitig auf die Konstruktion wirken. Ebenfalls wichtig ist die Standfestigkeit: Breite Füße, rutschhemmende Gummierungen und eine stabile Konstruktion sorgen dafür, dass die Bank auch bei hohen Lasten sicher steht. Rückenlehnen und Sitzflächen sollten sich leichtgängig verstellen lassen und über stabile Rastmechanismen verfügen, die nicht unbeabsichtigt nachgeben. Sicherungsbolzen oder Arretierungen sollten deutlich hör- oder fühlbar einrasten. Eine Polsterung sorgt für mehr Trainingskomfort, darf aber nicht zu weich sein, damit der Körper stabil liegt. Sauber verarbeitete Nähte und strapazierfähige Bezüge erhöhen außerdem die Lebensdauer.

Sicherheit

Auch hochwertige Trainingsgeräte können Risiken bergen, wenn sie nicht richtig aufgestellt sind. Sie müssen auf einem flachen, stabilen und horizontalen Untergrund aufgestellt werden, auf dem sie nicht rutschen. Es muss außerdem ausreichend Platz für die vorgesehenen Bewegungen sowie einen Freibereich und einen Bereich für den Notfall-Abstieg geben. Lose Matten, Kabel oder andere herumliegende Gegenstände können schnell zur Stolperfalle werden und dürfen sich nicht im Trainingsbereich befinden. Nach dem Aufbau sollten gemäß Montageanleitung alle Schraubverbindungen nachgezogen und in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. In Mietwohnungen kann eine geeignete Trainingsmatte helfen, den Boden zu schützen, Geräusche zu dämpfen und die Standfestigkeit der Geräte zu verbessern. Haushalte mit Kindern sollten Trainingsgeräte zudem so platzieren oder sichern, dass sie nicht unbeaufsichtigt genutzt oder als Spielgerät zweckentfremdet werden können.