Die Urlaubsreise wird immer unsicher. Was noch vor einem Jahr eine verlässliche Angelegenheit war, wird aktuell zum Zockerspiel. König Donald macht sich die Taschen voll und lässt uns darunter leiden. Wie es trotzdem eine schöne Urlaubsreise werden kann, versucht luckx – das magazin zu klären.
Zukunftsangst?
Nun mag es für viele Mitmenschen eine langer Zeitraum und verlorene Jahre sein, bis in den USA 2028 ein neuer Präsident gewählt wird. Dann jedenfalls wird der jetzige König abgewählt. Für die US-Amerikanischen Wähler ist es die Chance, sich für Frieden, Menschlichkeit, Gerechtigkeit und ein gutes Miteinander im eigenen Land und in der Welt zu entscheiden. So wird es auch wieder mehr Reisen in die USA geben, die aktuell auf einen Tiefpunkt angekommen sind.
Die deutschen Reiseanbieter haben jedenfalls die Ängste ihrer Kunden erkannt und auf die wirtschaftliche Situation reagiert. So kann bei Alltours die Reise kurzfristig storniert als auch umgebucht werden. Weitere Anbieter geben ihren Kunden ähnliche Konditionen. Wer selbst seine Reise organisiert stellt fest, dass beispielsweise die Flugpreise immer weiter reduziert werden; nennen wir es einmal Sonderangebote um diesen bösen Begriff last minute zu umgehen. Das alles geschieht auch zum Wohl der Reisenden. Kundenbindung ist in wirtschaftlich angespannten Situationen wichtig. Die Deutschen wollen unbedingt ihren Urlaub nicht im eigenen Garten, am Baggersee oder auf dem Balkon verbringen. Urlaub bedeutet auch, weg von Zuhause hin in eine andere Welt. Tapetenwechsel. Mal andere Gesichter sehen.
Geld zusammen halten
Deutsche gelten durch die Kampagne Geiz ist geil zu den Sparfüchsen. Doch besonders im Urlaub wird der Pfennig (ach, den gibt es ja gar nicht mehr, doch das Sprichwort bleibt) nicht umgedreht. Deutsche Urlauber sind in der Welt gern gesehen, wenn sie den Euro auf den Tisch legen. Besonders in den wärmeren Regionen in Europa rund um das Mittelmeer wie Spanien, Italien und Griechenland gehören sie zu den Einzahlern auf die dortige Wirtschaft. Und, wenn sich die Regierungen einmal ehrlich machen, leben sie von rund 50 Prozent auf den Zahlungen des Tourismus.
Wer jetzt in den Urlaub startet, wird bei der Planung deshalb an die Reisekasse denken. Für einen Mix im Portemonnaie sorgen dabei die girocard und eine weltweit gültige Debit- oder Kreditkarte sowie eine Bargeldreserve. Damit die Bezahlung am Zielort reibungslos funktioniert, ist vorab ein kurzer Karten-Check ratsam.
Sicherheitslimits und Sperren anpassen
Reisende sollten bei der Planung darauf achten, dass der Verfügungsrahmen von Zahlungskarten im Ausland aus Sicherheitsgründen oft niedriger als in Deutschland ist. Zudem können für Karten gezielte Sperren für bestimmte Regionen, Bargeldauszahlungen oder Onlinezahlungen eingerichtet werden. Diese Schutzmaßnahmen sollen finanziellen Schaden verhindern oder bei einem eventuellen Missbrauch zumindest begrenzen. Das kann jedoch im Urlaub unerwartet die Liquidität einschränken. In der Regel lassen sich die Sperren und Limits für die Reisezeit flexibel und bequem per Online-Banking oder Banking-App anpassen.
Besondere Aufmerksamkeit ist bei Mietwagenbuchungen und Hotelreservierungen geboten. Hier wird auf der Zahlungskarte meist eine Kaution blockiert. Dieser Betrag wird zwar nicht unmittelbar abgebucht, er reduziert jedoch für die Dauer der Reservierung den verfügbaren Kreditrahmen. Wer Reservierungen mit Kaution plant, sollte diese Beträge einkalkulieren.
Notfall
Falls Karten verloren gehen oder gestohlen werden, ist eine sofortige Sperrung entscheidend. Der Sperr-Notruf ist rund um die Uhr erreichbar, aus dem Ausland unter +49 116 116 oder alternativ +49 (0) 30 4050 4050. Zudem können Kartendaten im digitalen Tresor der SperrApp sicher hinterlegt und girocards von vielen Instituten direkt gesperrt werden. Dabei ist der Service des Sperr-Notrufs kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 aus dem deutschen Festnetz ist gebührenfrei. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland können Gebühren anfallen.