Wer einen Blick auf seinen Kontostand und in seine Geldbörse wirft, kommt schnell ins Grübeln: Ist Urlaub für mich noch möglich? Da das anscheinend vielen Menschen so geht, suchen sie nach günstigen Angeboten. Ob Camping dazugehören könnte, versucht luckx – das magazin zu klären.
Urlaubsreise
Wahrscheinlich ist der günstigste Urlaub zuhause. Doch mit der Erholung wird es meistens nichts. Eine andere Umgebung kann schon für deutlich mehr Entspannung sorgen. Also, was tun? Sicherlich, aufgrund der multiplen Krisen überlegen viele, ob eine Urlaubsreise überhaupt sinnvoll ist. Da Reiseanbieter ihre Hotelkontingente schon mindestens ein Jahr im Voraus einkaufen, haben sie nicht mit der Trumpschen Kriegspolitik gerechnet. Denn der amerikanische Präsident stellt sich gern als Friedensstifter dar und beansprucht für sich den Friedensnobelpreis. Doch dieser Traum scheint wie viele seiner Politik unrealistisch. Doch die Reiseanbieter stehen nun vor dem Dilemma einen hohen Hotelzimmerkontingentes. Das betrifft übrigens auch die Fluganbieter. So könnten noch viele günstige Reiseangebote auf den Markt kommen. Ob das dann tatsächlich so sein könnte, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.
Doch Familien können mit dieser Unsicherheit aufgrund ihrer Urlaubsregelung und der Ferienzeiten nicht planen. Sie müssen Entscheidungen treffen. Da könnte schon mal ein Camping-Urlaub in Erwägung gezogen werden. Zwar sind auch beim Camping die Preise deutlich angezogen. Doch im Vergleich mit einem Hotelurlaub sind die Kosten nur halb so hoch, wie wir von luckx – das magazin aus eigener Erfahrung wissen.
Campingreisen planen und buchen
Doch wie lassen sich Campingurlaube planen und buchen? Welche Themen spielen bei der Vorbereitung und Absicherung eine Rolle? Diesen Fragen steleln sich Urlauber zuerst. Auch der Verband Internet Reisevertrieb e. V. (VIR) hatte diese Fragen auf dem Zettel und bat die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e. V. (FUR) um Aufklärung. Die Ergebnisse zeigen, Camping wird immer digitaler – bereits 72% der Campingurlaube werden ausschließlich digital gebucht – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren. Und auch eine sorgfältige Planung und Absicherung wird immer wichtiger. „Digitale Buchung und Eigenorganisation gehören beim Camping inzwischen ganz selbstverständlich dazu“, so VIR‑Vorstand Michael Buller. „Das zeigt, wie stark sich auch das Campingsegment in den letzten Jahren gewandelt hat. 2019 wurden noch fast 30 Prozent Campingurlaube ausschließlich analog gebucht, heute sind es nur noch 10 Prozent.“ Die Auswertungen der FUR verdeutlichen, dass Camping längst viele Lebensstile anspricht. Rund neun Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren – etwa 6,7 Millionen Menschen – haben in den vergangenen drei Jahren mindestens einen Campingurlaub mit Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen unternommen. Wobei Camping eine besonders beliebte Reiseform bei den 30- bis 69-Jährigen ist. Zudem zeigen die Daten der FUR, dass mehr als die Hälfte der Camper zu zweit reisen und 86 % ihren Urlaub vorwiegend mit Personen aus dem eigenen Haushalt genießen.
Sicherheit
Bei der Planung des nächsten Campingurlaubs spielt auch das Thema Absicherung eine wichtige Rolle: Wie bin ich unterwegs abgesichert, wenn etwas passiert? Nach Aussage von Verbraucherschützern sind eine Auslandskranken- sowie eine Reiserücktrittsversicherung grundsätzlich die wichtigsten Absicherungen für Reisen allgemein. Für Campingreisende im Speziellen ist darüber hinaus noch der Mobilitätsschutz von großer Bedeutung. Vielen Mietern wird erst bei Buchung bewusst, welche finanziellen Haftungsrisiken bestehen. Aus diesem Grund ist eine Wohnmobil Reiseschutz Versicherung sinnvoll. Dieser sichert Schäden am Fahrzeug ab und reduziert den Selbstbehalt. Zudem enthält sie auch eine Gepäck- und Inhaltsversicherung sowie eine Innenraumhaftpflicht-Versicherung. So sind Reisende sorglos unterwegs.
Für eine reibungslose Reise sollten sich Reisende vor der Abfahrt zusätzlich über die Vorschriften in Ziel- und Transitländern zu informieren. Dazu gehören Regelungen zum zulässigen Gesamtgewicht, zur Beladung und zur erforderlichen Ausstattung des Fahrzeugs. In einigen Ländern wird das Gesamtgewicht bei Einreise streng kontrolliert – Verstöße können entsprechend geahndet werden. Wichtig sind außerdem landesspezifische Vorgaben zu Warnschildern und Maut. Wer seine Route realistisch plant, sich gut vorbereitet und regelmäßig Pausen einlegt, wird sein Reiseziel entspannt erreichen.