Gesundheit ist ein hohes Gut. Doch anscheinend gehen wir mit unserer Gesundheit eher zu lässig um. Dabei wissen wir alle, dass ohne Gesundheit fast nichts möglich ist. Die FIBO in Köln macht in vielen Vorträgen darauf aufmerksam, wie wichtig Fitness und Schlaf ist, erlebte luckx – das magazin vor Ort.
FIBO als Gamechanger?
Gegründet wurde die FIBO als Fitness & Bodybuliding-Messe vor über 40 Jahren. Schweres Eisen wurde von starken Männer und später Frauen auf Podesten gewuchtet. Heute hat sich das Ganze um viele Nuancen erweitert. Zwar gibt es immer noch Gewichte. Doch viele weitere Aspekt haben die Messemacher auf ihre Fahnen geschrieben. Damit wird nicht nur der Zeitgeist bedient, sondern sich ganz intensiv der Volksgesundheit zugewandt. Die Messe übernimmt dabei schon einen wichtigen und großen Teil der Aufgaben, die eigentlich staatlicher Art und die Krankenkassen haben. Wir von luckx – das magazin wollen in diesem ersten Bericht von der Messe das Thema Schlaf in den Vordergrund stellen. Doch damit nicht genug, weil wir darüber schon häufiger berichteten und nun weitere spezifischere Einblicke in das Thema Schlafen liefern möchten.
Ist Schlafen Luxus?
Schlaf ist kein Luxus, sondern ein medizinischer Grundpfeiler der Gesundheit. Erwachsene schlafen im Durchschnitt sieben bis neun Stunden pro Nacht, wie das National Institute of Health und die National Sleep Foundation berichten. Doch sowohl zu wenig als auch zu viel Schlaf kann gravierende Folgen haben. Denn wer auf Dauer zu wenig schläft, riskiert deutliche gesundheitliche Nachteile. Häufige Folgen sind ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Konzentrationsprobleme – und damit eine erhöhte Unfallgefahr. Darüber hinaus schwächt zu wenig Schlaf das Immunsystem, Menschen sind gereizter und weniger belastbar. Regelmäßiger Schlaf über neun bis zehn Stunden kann ebenfalls negative Effekte auslösen, darunter Stoffwechselprobleme, Muskelschmerzen, Trägheit und Kopfschmerzen. Das richtige Maß für jeden individuell zu finden, ist entscheidend. Für Krankenversicherer ist guter Schlaf zudem relevant, denn Schlafstörungen führen zu mehr Erkrankungen, mehr Behandlungen – und somit zu mehr Leistungsfällen.
Schlafstörungen
Für Krankenversicherte mit Schlafproblemen bieten die Krankenversicherungen ein breites Leistungsspektrum – überall dort, wo eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Unter anderem übernimmt sie Kosten für die Diagnostik im Schlaflabor, z. B. bei Schlafapnoe, nächtlichen Atemaussetzern oder starkem Schnarchen. Auch die Kosten für Therapien und medizinische Geräte wie etwa CPAP-Masken zur Stabilisierung der Atemwege bei Schlafapnoe und weitere medizinische Behandlungen von Schlafstörungen erstattet sie. Zudem kümmert sich die Versicherungen um medizinisches Equipment. So können sie die Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln organisieren, einschließlich der Lieferung, Aufbau und Einweisung in die Nutzung vor Ort, falls das gewünscht ist. . Wenn nachts mehr geschnarcht als geschlafen wird oder andere Schlafstörungen auftreten, sollten Betroffene die Ursachen medizinisch abklären lassen. Die Krankenversicherungen können dabei Unterstützung leisten.
Als erstes Fazit sollten Betroffene mitnehmen, dass guter Schlaf Gesundheitsrisiken senkt, verringert Krankheits- und Leistungsfälle und steigert Stimmung, Konzentration sowie Produktivität.